FAQ

Häufige Fragen zur Initiative ready4work

Wir beantworten alle wichtigen Fragen zu ready4work.

Allgemeine Fragen zu ready4work

Neben der Fördermitgliedschaft im Verein besteht die Möglichkeit durch Aktionen Spenden für ready4work einzuwerben, spezielle Produkte für ready4work aufzulegen oder Direktspenden an den Verein zu leisten. Hierfür bietet das ready4work-Team den Partnern eine Vielzahl von kreativen Umsetzungsmöglichkeiten an und unterstützt die Partner bei der Konzeption und Durchführung von Aktionen.

Neben der Fördermitgliedschaft im Verein besteht die Möglichkeit durch Aktionen Spenden für ready4work einzuwerben, spezielle Produkte für ready4work aufzulegen oder Direktspenden an den Verein zu leisten. Hierfür bietet das ready4work-Team den Partnern eine Vielzahl von kreativen Umsetzungsmöglichkeiten an und unterstützt die Partner bei der Konzeption und Durchführung von Aktionen.

ready4work konnte seit 2004 die Einrichtung von 757 zusätzlichen Ausbildungsplätzen in der Region Wolfsburg-Gifhorn-Helmstedt unterstützen. Hierfür konnten über 4,8 Millionen € an Spendengeldern gesammelt und eingesetzt werden.

Eine abgeschlossene Berufsausbildung stellt eine bedeutende Investition in die Zukunft dar – sowohl für die Jugendlichen selbst als auch für die Region, in der sie leben. Für junge Menschen bildet sie eine wesentliche Voraussetzung für einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben. Ohne Ausbildung drohen Arbeitslosigkeit und gesellschaftliche Ausgrenzung bis hin zu sozialem Abstieg und Armut.
Darüber hinaus können eine schlechte Ausbildungsplatzsituation und eine hohe Arbeitslosigkeit zum Attraktivitätsverlust der ganzen Region und zu Abwanderungen von Arbeitskräften führen. Eine gute Ausbildungsplatzsituation hingegen birgt gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ein hohes wirtschaftliches Potential in sich.
Vor allem Altbewerber und Jugendliche mit niedrigeren Bildungsabschlüssen haben auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz häufig das Nachsehen. Sie benötigen daher eine gezielte Förderung, um in das Berufsleben integriert werden zu können.


Als „marktbenachteiligt“ gilt, wer nach dem Schulabschluss mindestens ein Jahr mit eigenem Engagement versucht hat, einen Ausbildungsplatz zu finden. Erst dann besteht die Möglichkeit, einen Ausbildungsplatz über den RegionalVerbund für Ausbildung e.V. (RVA) zu erhalten. Das persönliche Engagement der Jugendlichen bildet somit eine wesentliche Bedingung.
ready4work unterstützt die Schaffung zusätzlicher Ausbildungsplätze für marktbenachteiligte Jugendliche in der Region Wolfsburg-Gifhorn-Helmstedt und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum nachhaltigen Abbau der Jugendarbeitslosigkeit.
Die Initiative ready4work wurde 2003 gegründet. Als Träger der Initiative wurde im Jahr 2004 der Förderverein ready4work e.V. ins Leben gerufen. Gründungsmitglieder waren 20 Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Verwaltung und Verbänden der Region Wolfsburg. Heute gehören dem Verein rund 400 Mitglieder an, darunter 60 Unternehmen und Verbände.

Organisation

Neben dem Engagement der Vereinsmitglieder unterstützen die Gründungspartner von ready4work (Volkswagen AG, Stadt Wolfsburg und Wolfsburg AG) den Erfolg der Initiative durch ein operatives Projektteam, das bei der Wolfsburg AG angesiedelt ist und sich aus Mitarbeitern der drei Partner zusammensetzt. So fallen keine zusätzlichen Personal- oder Verwaltungskosten an. Auf diese Weise können alle gesammelten Spenden ohne Abzüge zu 100% zur Mitfinanzierung zusätzlicher Ausbildungsplätze eingesetzt werden.
Die jährlichen Mitgliedsbeiträge des Fördervereins ready4work e. V. liegen bei 25 € für Privatpersonen und 250 € für institutionelle Mitglieder.

Als 1. Vorsitzende engagiert sich Daniela Cavallo (Vorsitzende des Gesamt- und Konzernbetriebsrates der Volkswagen AG), stellvertretende Vorsitzende ist Iris Bothe (Stadträtin der Stadt Wolfsburg). Weitere Mitglieder des Vorstandes sind Dr. Frank Fabian, Toni Guggemoos Mulfinger, Athanasios Kokotos, Arne Meiswinkel, Arne Puls sowie Dennis Weilmann.
Das gemeinschaftliche Engagement der Volkswagen AG (Unternehmen und Arbeitnehmervertretung), der Stadt Wolfsburg und der Wolfsburg AG hat die Initiative ins Leben gerufen. Zahlreiche Wolfsburger Unternehmen und Verbände sowie Privatpersonen engagieren sich als Mitglieder oder Partner für ready4work, indem sie mit verschiedenen Aktionen Gelder für ready4work mobilisieren. 


Finanzierung des Projekts

Partner von ready4work ist der RegionalVerbund für Ausbildung e.V. (RVA) in Wolfsburg. Dieser hat seit 1998 bereits mehr als 2.400 zusätzliche Ausbildungsplätze für marktbenachteiligte Jugendliche realisiert. Der Förderverein ready4work kann eine Anhebung der jährlichen Anzahl an Ausbildungsplätzen beim RVA ermöglichen, indem eine bestimmte Zahl an Plätzen mit je 6.000 € unterstützt wird. 

Bis heute gibt es eine große Zahl an Produkten, die speziell für ready4work entwickelt oder zugunsten von ready4work verkauft wurden. Beispiele für ready4work-Produkte sind der Wolfsburger Kunstkalender, das Kochbuch „In Kitchen“, ein Wolfsburg-Wein, der ready4work Keks oder der Wolfsburg-Song.

Seit Ende 2003 haben Partner von ready4work zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen zugunsten von ready4work durchgeführt. Beispiele sind Überstundenspenden, Hoffeste, Sonderverkäufe oder Fußballturniere.

Die Spendeneinnahmen des Fördervereins stammen aus Mitgliedsbeiträgen, Jubiläums-oder Geburtstagsspenden, Aktionen von Partnern, dem Verkauf von ready4work-Produkten sowie einer großen Anzahl von Direktspenden.

Der Förderverein ready4work e. V. hat bisher über 4 Millionen € Spenden gesammelt und für zusätzliche Ausbildungsplätze eingesetzt.


Rund um den RVA

87% der Ausgebildeten sind sechs Monate nach Ausbildungsabschluss versorgt.
Rund 95% aller bisherigen RVA-Auszubildenden haben zum Ende ihrer Ausbildung ihre Abschlussprüfung bestanden.
Nein. RVA und ready4work konzentrieren sich ausschließlich auf zusätzliche und erstmalige Ausbildungsplätze. Jedes Unternehmen wird daraufhin überprüft, ob es weiterhin die Zahl der bisherigen Ausbildungsplätze anbietet, bevor zusätzliche Plätze nach dem RVA-Modell angeboten werden können. Die Prüfung erfolgt in Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen.
Der RVA zahlt den Auszubildenden eine Ausbildungsbeihilfe und trägt auch die nicht-betrieblichen Kosten der Ausbildung, das sind insbesondere die entstehenden Kosten für Betreuung, Verwaltung, Prüfungsgebühren, Förderunterricht etc. Die Betriebe leisten für die Dauer der Ausbildung einen monatlichen Partnerbeitrag an den RVA, der aktuell insbesondere durch Mittel der Stadt Wolfsburg, der Landkreise Gifhorn und Helmstedt, des Europäischen Sozialfonds, Förderern anderer Projekte und nicht zuletzt ready4work ergänzt wird.
Der RegionalVerbund für Ausbildung e.V. (RVA) ermöglicht mit seinen Partnerbetrieben den Auszubildenden eine „klassische“ betriebliche Ausbildung. Der RVA ist hierbei im formalen Sinne der Ausbildungsbetrieb und damit Träger aller Rechte und Pflichten. Gleichzeitig sorgt der RVA für eine umfassende Betreuung und Beratung für Auszubildende und Betriebe. Die Betriebe werden weitestgehend von allen administrativen Aufgaben entlastet und übernehmen die praktische Ausbildung. Somit steigt die Attraktivität für die Partnerbetriebe, zusätzliche Ausbildungsplätze anzubieten.